Das Wichtigste zuerst.
Beim Einzug in ein Pflegeheim stehen zunächst die Absprachen mit der Einrichtung und die Bedürfnisse der einziehenden Person im Mittelpunkt. Möbeltransport, persönliche Begleitung und die bisherige Wohnung sind drei getrennte Aufgaben.
Was erlaubt die Einrichtung und wer begleitet die Person am Einzugstag?
Bitten Sie die Einrichtung um eine Liste für den Einzug und einen Ansprechpartner. So müssen Sie Möbel, Kleidung und persönliche Dinge nicht nach Vermutung auswählen.
Zuerst mit der Einrichtung sprechen
Klären Sie, wann der Einzug und die Möbellieferung möglich sind. Fragen Sie nach Zimmermaßen, vorhandener Ausstattung und den Ansprechpartnern. Erst danach lässt sich entscheiden, welche Möbel tatsächlich mitkommen.
Vertrautes auswählen und Wichtiges griffbereit halten
Fotos und kleine vertraute Gegenstände können beim Ankommen helfen. Besprechen Sie die Auswahl möglichst gemeinsam mit der betroffenen Person. Persönliche Dokumente und Dinge für die erste Zeit bleiben gesondert erreichbar.
Den vereinbarten Leistungsumfang und mögliche Fördervoraussetzungen bitte vor der Umsetzung klären.
Den Einzugstag in zwei Abläufe teilen
Während das Umzugsgut transportiert wird, begleitet eine vertraute Person den Einzug. Notwendige Pflege, medizinische Versorgung oder ein besonderer Personentransport werden direkt mit den zuständigen Stellen organisiert. Ein Möbelumzug umfasst diese Aufgaben nicht automatisch.
Die alte Wohnung erst nach einer Bestandsaufnahme räumen
Halten Sie fest, was mitgenommen, aufbewahrt, weitergegeben oder entsorgt werden soll. Bei Eigentum und Vertragsangelegenheiten muss klar sein, wer entscheiden darf. Eine Räumung erhält einen eigenen Umfang und Termin. Zuschüsse für einen Umzug in ein Pflegeheim dürfen nicht pauschal mit der Förderung häuslicher Wohnraumanpassung gleichgesetzt werden.

