Das Wichtigste zuerst.
Betrachten Sie den Weg von der Straße bis in das neue Zuhause vollständig. Eine passende Wohnungstür allein reicht nicht, wenn Stufen, ein kleiner Aufzug oder enge Bewegungsflächen den Zugang erschweren.
Bleiben Hilfsmittel und sichere Wege den ganzen Tag erreichbar?
Gehen Sie den Weg am Ziel gedanklich vom Eingang bis zu Bett und Bad durch. Stufen, Türbreiten und Bewegungsflächen sollten vor dem Umzug geprüft werden.
Den gesamten Weg prüfen
Notieren Sie Hindernisse sowohl am Ausgangs- als auch am Zielort. Messen Sie kritische Stellen gemeinsam mit der tatsächlich verwendeten Mobilitätshilfe. Pauschale Annahmen ersetzen keine Prüfung der konkreten Situation.
Transport der Person separat organisieren
Ein Möbelumzug ist kein Kranken- oder Rollstuhltransport. Stimmen Sie einen geeigneten Personentransport und notwendige Begleitung mit dafür zuständigen Stellen ab. Klären Sie auch, wer bei der Ankunft hilft und erreichbar ist.
Den vereinbarten Leistungsumfang und mögliche Fördervoraussetzungen bitte vor der Umsetzung klären.
Die Mobilitätshilfe erreichbar halten
Rollator oder Rollstuhl dürfen nicht unbeabsichtigt zwischen Möbeln und Kartons verschwinden. Besprechen Sie, wann die Hilfe gebraucht wird und wie sie während des Umzugs verfügbar bleibt. Zubehör und Ladegeräte gehören eindeutig dazu.
Das neue Zuhause zuerst nutzbar machen
Halten Sie wichtige Lauf- und Fahrwege frei. Planen Sie, welche Möbel zuerst gestellt werden und wo Dinge für die erste Zeit liegen. Ob eine bauliche Anpassung nötig ist, lässt sich mit dem Wohnungs-Check vorbereiten und anschließend fachlich prüfen.

