Das Wichtigste zuerst.
Für Haushaltsauflösungen in Meerbusch sollten Möbel, Elektrogeräte, Wertstoffe, Bauabfälle und persönliche Unterlagen getrennt geplant werden. Die Sperrgutabfuhr erfolgt nur nach Anmeldung und kann laut Stadt bis zu etwa vier Wochen Wartezeit haben. Der städtische Wertstoffhof in Strümp nimmt Sperrgut nur bis 1,5 Kubikmeter pro Tag an.
Persönliches sichern, bevor etwas als Abfall gilt
Beginnen Sie mit Dokumenten, Fotos, Schmuck, Schlüsseln, Verträgen und Erinnerungsstücken. Erst danach sollte der übrige Hausrat in Weitergeben, Verkaufen oder Spenden und Entsorgen aufgeteilt werden.
Bei mehreren Angehörigen hilft eine Freigabeliste. So wird nicht unter Zeitdruck über persönliche Dinge entschieden.
Sperrgut in Meerbusch muss angemeldet werden
Die Stadt Meerbusch beschreibt Sperrgut als große Haushaltsgegenstände wie Möbel oder sperrige Gebrauchsgegenstände, die nicht in die Graue Tonne passen. Die Abfuhr erfolgt nur nach Anmeldung.
Als maximale Wartezeit nennt die Stadt etwa vier Wochen. Planen Sie einen Wohnungsübergabetermin deshalb nicht so, als ließe sich Sperrgut spontan am Vortag anmelden.
Bauabfälle nicht mit Sperrgut vermischen
Abfälle aus Umbau- oder Renovierungsarbeiten – etwa Bauschutt – gehören nach den Meerbuscher Hinweisen nicht zum Sperrgut. Dasselbe gilt für bestimmte andere Abfallarten.
Wenn bei einer Auflösung zugleich renoviert wird, sollten Hausrat und Bauabfälle von Anfang an als getrennte Entsorgungsströme behandelt werden.
Kommunale Verfahren, Gebühren, Öffnungszeiten, Entsorgungsregeln und Zuständigkeiten können sich ändern. Prüfen Sie den aktuellen Stand vor Antrag, Termin oder Anlieferung bei der jeweils verlinkten Stelle.
Wertstoffhof Strümp nur für passende Mengen einplanen
Der städtische Wertstoffhof liegt an der Berta-Benz-Straße 10 in Meerbusch-Strümp. Er nimmt Anlieferungen aus Meerbuscher Privathaushalten und kleinen Gewerbebetrieben in haushaltsüblichen Mengen an; ein Berechtigungsnachweis kann kontrolliert werden.
Sperrgut wird dort kostenlos bis 1,5 Kubikmeter pro Tag angenommen. Mehrmengen sind laut Stadt nicht zugelassen. Für eine komplette Haushaltsauflösung kann daher ein anderer Entsorgungsweg nötig sein.
Elektrogeräte separat behandeln
Elektrogeräte gehören nicht in den normalen Sperrgutmix. Meerbusch bietet für größere Geräte nach Anmeldung eine kostenlose Abholung und nennt zusätzlich Wertstoffhof beziehungsweise Deponie als Rückgabemöglichkeiten.
Prüfen Sie bei Kühl- und Klimageräten die besondere Regelung des Wertstoffhofs, bevor Sie losfahren.
Große Mengen vor der Räumung kalkulieren
Eine Haushaltsauflösung kann die haushaltsüblichen Mengen schnell überschreiten. Schätzen Sie deshalb vorab Volumen und Abfallarten statt erst nach dem Ausräumen.
Die Deponie Neuss-Grefrath ist laut Stadt eine zusätzliche Annahmestelle auch für Abfälle, die am Meerbuscher Wertstoffhof nicht oder nur begrenzt angenommen werden. Gebühren und Bedingungen sollten vorher geprüft werden.
Übergabe erst nach Restkontrolle planen
Prüfen Sie Keller, Balkon, Dachboden, Abstellräume und Einbauten. Notieren Sie außerdem, was dem Vermieter gehört und nicht entfernt werden darf.
Planen Sie Reinigung, Schlüssel und letzte Zählerstände als eigene Aufgaben nach der Räumung.

