Das Wichtigste zuerst.
Planen Sie möglichst mehrere Wochen Vorlauf ein. Der folgende Ablauf ist eine Orientierung und keine feste Frist. Bei kurzfristigen Veränderungen stehen zuerst der sichere Einzug und die wichtigsten Absprachen im Vordergrund.
Welche Entscheidung blockiert den nächsten Schritt?
Markieren Sie zuerst die festen Termine. Alles andere wird darum herum geplant. Ist der Zeitraum knapp, unterscheiden Sie zwischen unbedingt nötig und später erledigbar.
Sechs bis acht Wochen vorher: Überblick schaffen
Sobald der neue Wohnort feststeht, sammeln Sie Termine und Aufgaben. Besprechen Sie, welche Gegenstände mitkommen und wer für Rückfragen erreichbar ist. Wenn Fördermöglichkeiten relevant sein könnten, klären Sie den Antrag vor der Umsetzung mit dem Kostenträger.
Drei bis vier Wochen vorher: Umfang verbindlich machen
Nach der Bestandsaufnahme werden Angebot und Zuständigkeiten abgestimmt. Halten Sie fest, wer packt, Material bereitstellt oder eine nötige Ladefläche organisiert. Klären Sie auch, ob Möbel an andere Adressen gehen.
Den vereinbarten Leistungsumfang und mögliche Fördervoraussetzungen bitte vor der Umsetzung klären.
In der letzten Woche: Alltag funktionsfähig halten
Packen Sie selten benötigte Gegenstände zuerst. Prüfen Sie Schlüssel, Erreichbarkeit und die Absprachen am Ziel. Lassen Sie Dinge, die täglich gebraucht werden, bis zuletzt zugänglich.
Am Umzugstag und danach: In Ruhe übergeben
Eine Person beantwortet organisatorische Rückfragen, eine andere kann bei Bedarf die umziehende Person begleiten. Prüfen Sie am Ziel die vereinbarten Arbeiten. Halten Sie fehlende Gegenstände, sichtbare Schäden und Restpunkte gemeinsam fest.

