Das Wichtigste zuerst.
Die Duisburger Wohnberatungsagentur berät ältere und pflegebedürftige Menschen ab 60 Jahren und kommt bei Bedarf nach Hause. Sie unterstützt bei barrierefreiem Wohnen, bautechnischer Wohnraumanpassung, Hilfsmitteln, Finanzierung sowie Gesprächen mit Vermietern und Handwerkern. Vor einem größeren Umbau sollte deshalb zuerst die konkrete Alltagshürde geprüft werden.
Hausbesuch der Duisburger Wohnberatung nutzen
Die Wohnberaterinnen der Stadt besuchen ältere und pflegebedürftige Menschen auch zu Hause. So können Wege, Bad, Treppen, Beleuchtung und Möblierung direkt im Alltag betrachtet werden.
Hilfsmittel und kleine Anpassungen vor großem Umbau prüfen
Nicht jede Barriere braucht sofort eine Baustelle. Hilfsmittel, Haltegriffe, Beleuchtung oder eine andere Möblierung können je nach Situation bereits einen Unterschied machen.
Kommunale Verfahren, Gebühren, Fristen, Öffnungszeiten und Zuständigkeiten können sich ändern. Prüfen Sie den aktuellen Stand vor Antrag, Termin oder Entsorgung bei der jeweils verlinkten Stelle.
Bad und Treppe als Teil des ganzen Wohnwegs betrachten
Eine bodengleiche Dusche hilft nur, wenn das Bad sicher erreichbar ist. Prüfen Sie Eingang, Flur, Schlafplatz, Bad und Treppen gemeinsam.
Finanzierung und Pflegekasse vor Beginn klären
Die Wohnberatung informiert ausdrücklich zu Finanzierungsfragen. Bei einem möglichen Zuschuss der Pflegekasse sollte die förderrelevante Maßnahme nicht vorschnell begonnen werden.
Mietwohnung mit Vermieter abstimmen
Die Duisburger Wohnberatung nennt auch die Vermittlung zwischen Vermietern und Handwerkern als Aufgabe. Bei baulichen Veränderungen sollte die Zustimmung vor Auftragserteilung geklärt sein.
Wenn Anpassung nicht reicht, Umzug ohne Zeitdruck prüfen
Lässt sich die Wohnung dauerhaft nicht sinnvoll anpassen, kann ein Wohnungswechsel die bessere Lösung sein. Diese Entscheidung sollte möglichst vor einer akuten Krise vorbereitet werden.

