Das Wichtigste zuerst.
Planen Sie die Auflösung der alten Wohnung getrennt vom Einzug. Zuerst werden Entscheidungsbefugnisse und aufzubewahrende Dinge geklärt, anschließend Räumungsumfang und Termin.
Wann können Räume freigegeben werden und wer darf entscheiden?
Der Heimeinzug regelt nicht automatisch Mietvertrag oder Verfügung über den Hausrat. Klären Sie, wer diese Fragen verbindlich entscheiden darf, bevor Sie eine Räumung beauftragen.
Persönliche Entscheidungen schützen
Die Wünsche und Rechte der betroffenen Person bleiben maßgeblich. Bei Vollmachten, Betreuung oder unklaren Eigentumsverhältnissen sollte vor einer Beauftragung geklärt sein, wer welche Entscheidung treffen darf. Dafür kann fachlicher Rat erforderlich sein.
Dokumente und Erinnerungen zuerst sichern
Räumen Sie nicht einfach Raum für Raum leer. Sichten Sie Schubladen, Ordner und Aufbewahrungsorte, an denen wichtige Unterlagen oder persönliche Werte liegen könnten. Unklare Dinge werden separat gesammelt.
Den vereinbarten Leistungsumfang und mögliche Fördervoraussetzungen bitte vor der Umsetzung klären.
Weitergabe und Entsorgung koordinieren
Legen Sie für abzuholende Möbel feste Verantwortlichkeiten fest. Was verschenkt oder verkauft werden soll, braucht einen realistischen Zeitraum. Nicht abgeholte Gegenstände bleiben Teil der noch offenen Entscheidung, bis die Freigabe zur weiteren Behandlung vorliegt.
Die Übergabe als eigenen Termin behandeln
Klären Sie mit den Beteiligten, in welchem Zustand die Wohnung zurückgegeben werden soll. Räumung, Reinigung und etwaige Rückbauarbeiten sind getrennt zu vereinbaren. Zählerstände, Schlüssel und offene Punkte sollten nachvollziehbar festgehalten werden.

