Das Wichtigste zuerst.
Für einen Pflegeheim-Umzug in Düsseldorf sollte zuerst der Platz samt Vertrag und Finanzierung geklärt werden. Danach folgen Zimmer, Medikamente und persönliche Unterlagen, dann der eigentliche Umzug und zuletzt die alte Wohnung. Das Pflegebüro bietet neutrale Beratung; die WTG-Behörde überwacht Wohn- und Betreuungsangebote und ist auch für Angehörige ansprechbar.
Heimplatz und Vertrag vor der Räumung sichern
Bevor die alte Wohnung vollständig aufgegeben wird, sollten Einzugstermin, Vertrag, Kosten und Leistungen der Einrichtung feststehen. Die Verbraucherzentrale NRW empfiehlt ebenfalls, die bisherige Wohnung nicht vorschnell aufzulösen.
Pflegebüro für Versorgung und Finanzierung einbeziehen
Das Pflegebüro der Stadt informiert neutral und unabhängig über Pflegeformen, Pflegeversicherung, Wohnen im Alter und finanzielle Leistungen. Das kann Angehörige entlasten, wenn parallel zum Umzug noch Versorgungsfragen offen sind.
Zimmer mit realen Maßen planen
Klären Sie, welche Möbel bereits vorhanden sind und was aus der alten Wohnung wirklich mitkommen soll. Bewegungsflächen für Pflegepersonal, Rollator oder Rollstuhl haben Vorrang vor zusätzlicher Möblierung.
Kommunale Verfahren, Gebühren, Öffnungszeiten, Entsorgungsregeln und Zuständigkeiten können sich ändern. Prüfen Sie den aktuellen Stand vor Antrag, Termin oder Anlieferung bei der jeweils verlinkten Stelle.
Medikamente, Vollmachten und Unterlagen separat übergeben
Medikamentenplan, Versichertenkarte, Ausweis, Vollmachten, Pflegeunterlagen und Hilfsmittel sollten nicht im normalen Umzugsgut transportiert werden. Vereinbaren Sie mit der Einrichtung, wer was am Einzugstag übernimmt.
WTG-Behörde als Schutz- und Beschwerdestelle kennen
Die Düsseldorfer WTG-Behörde ist für die Rechte von Menschen in Wohn- und Betreuungsangeboten zuständig. Sie führt Regel- und Anlassprüfungen durch und berät Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige, Beiräte und Betreuende zu Fragen des Wohn- und Teilhabegesetzes.
Bei eingeschränkter Mobilität aufsuchende Beratung nutzen
Für Menschen über 65 Jahre, Pflegebedürftige im eigenen Haushalt und Angehörige bietet Düsseldorf eine aufsuchende Seniorenhilfe. Wenn eine Beratungsstelle nicht selbst erreicht werden kann, kann eine Beratung zu Hause vereinbart werden.
Alte Wohnung erst nach dem Einzug endgültig abwickeln
Nach dem Einzug lässt sich besser entscheiden, welche Möbel und Erinnerungsstücke tatsächlich nicht mehr gebraucht werden. In Düsseldorf sollte die Zwei-Kubikmeter-Grenze des kostenlosen Sperrmülls berücksichtigt werden.

