Das Wichtigste zuerst.
Vor jeder Räumung werden persönliche Unterlagen, Werte und Erinnerungsstücke getrennt vom übrigen Hausrat gesichtet. Legen Sie fest, wer diese Dinge prüft und an welchem sicheren Ort sie gesammelt werden.
Was darf unter keinen Umständen versehentlich entsorgt werden?
Richten Sie einen klar markierten Bereich „Bleibt bei uns“ ein. Alles dort wird vor der Räumung entfernt oder ausdrücklich von ihr ausgenommen.
Unterlagen nicht als Altpapier behandeln
Verträge, amtliche Schreiben und Dokumente können weiterhin gebraucht werden. Welche Unterlagen wie lange aufzubewahren sind, hängt vom Einzelfall ab. Vernichten Sie bei Unklarheit nichts vorschnell, sondern lassen Sie die Bedeutung prüfen.
Werte systematisch erfassen
Schmuck oder Bargeld liegt nicht immer an einem offensichtlichen Ort. Gehen Sie Aufbewahrungsorte ruhig durch. Dokumentieren Sie die Übergabe wertvoller Gegenstände an die berechtigte Person; vereinbaren Sie eine klare Verantwortlichkeit.
Den vereinbarten Leistungsumfang und mögliche Fördervoraussetzungen bitte vor der Umsetzung klären.
Digitale Geräte und Fotos gesondert behandeln
Computer, Telefone und Speichermedien können private Daten enthalten. Lassen Sie vor Weitergabe oder Entsorgung fachlich klären, wie persönliche Daten gesichert und anschließend gelöscht werden. Analoge Fotos und Briefe benötigen ebenfalls einen eigenen Aufbewahrungsort.
Ungeklärtes sichtbar ausnehmen
Markieren Sie eine Zone oder Kiste mit „Nicht entsorgen“. Teilen Sie allen Beteiligten mit, dass diese Gegenstände bis zur Entscheidung bleiben. Erst die bestätigte Sortierliste bestimmt den Umfang der Räumung.

